Reformierte Kirche Fehraltorf

Grüner Güggel

Die Kirchgemeinde Fehraltorf möchte für kommende Generationen ein Zeichen setzen. Der «Grüne Güggel» ist ein für Kirchgemeinden entwickeltes und von Fachpersonen begleitetes Umweltmanagementsystem, bei dem unsere Kirchgemeinde lernt, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz dauerhaft in allen Bereichen unserer Kirchgemeinde umgesetzt wird. Die Zürcher Landeskirche hat einen Prozess eingeleitet, der zur Zertifizierung aller Kirchgemeinden mit dem Umweltlabel «Grüner Güggel» führen soll.

Der Weg zum UMS «Grüner Güggel» erfolgt in zehn Schritten: Eine Umweltgruppe erarbeitet in einem Umweltprogramm die wichtigsten Massnahmen, sei es beim Energiesparen, bei der Büroökologie oder bei der Umgebungsgestaltung. Schöpfungsleitlinien halten die wichtigsten Grundsätze für das umweltgerechte Gemeindeleben fest. Klare Abläufe und Verantwortlichkeiten stellen sicher, dass Umweltfragen regelmässig bearbeitet werden.


Die 10 Schritte zur Zertifizierung.

Fehraltorf befindet sich bei Schritt 5.

Bericht im "Fehraltörfler" vom 6. Dezember 2021 (Seite 15)

Die Kirchgemeinde Fehraltorf möchte für kommende Generationen ein Zeichen setzen. Der «Grüne Güggel» ist ein für Kirchgemeinden entwickeltes und von Fachpersonen begleitetes Umweltmanagementsystem, bei dem unsere Kirchgemeinde lernt, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz dauerhaft in allen Bereichen unserer Kirchgemeinde umgesetzt werden kann.
Eine Umweltgruppe erarbeitet die wichtigsten Massnahmen, sei es beim Energiesparen, bei der Büroökologie oder bei der Umgebungsgestaltung. Schöpfungsleitlinien halten die wichtigsten Grundsätze für das umweltgerechte Gemeindeleben fest. Im September hat die Umweltgruppe eine Umfrage ausgearbeitet, die an Mitarbeitende und an alle Freiwilligen der Kirchgemeinde verschickt wurde. Themen wie Wärme, Wasser, Strom und Sicherheit können Mitarbeitende am besten beurteilen, auch Themen wie Einkauf, Büro und Verbrauchsmaterial, und welche Bedeutung messen Mitarbeitende und Freiwillige einem Umweltmanagement zu?
Viele gute Verbesserungsvorschlage wie auch kritische Stimmen sind rückgemeldet worden.

• Eine Mehrheit der Befragten begrüsst die Einführung eines Umweltmanagements
• Die Räume des Kirchgemeindehauses werden eher als zu warm empfunden.
• Die meisten Mitarbeitenden waren noch nie an einer Brandschutzübung
• Situation der Abfallentsorgung und Sammlung ist zu verbessern
• Nicht nur die Kirche, wir alle sollten uns Umweltschutz zur Aufgabe machen.

Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, die Umfrage auszufüllen. Die Umweltgruppe sowie die Kirchenpflege werden die einzelnen Punkte prüfen. Wir freuen uns darauf, so viel wie möglich umzusetzen.

Medienmitteilung vom 25. Mai 2021 Kantonal Kirche Zürich

Die Zürcher Landeskirche verstärkt ihr Engagement im Umweltbereich und setzt auf die Zertifizierung zum „Grünen Güggel“. Gleich sieben reformierte Kirchgemeinden machen sich ab Mai 2021 gemeinsam auf den Weg Richtung Umweltzertifizierung „Grüner Güggel“: Horgen, Wädenswil, Affoltern a. A., Sihltal, Turbenthal-Wila, Fehraltorf und Dietlikon.

Auch die Gesamtkirchlichen Dienste der Zürcher Landeskirche streben dieses Ziel an. Läuft alles nach Plan, sind die Zertifizierungen im Herbst 2022 Tatsachen. Aufgrund der guten Resonanz auf den ersten Aufruf, im Konvoi – also zusammen mit anderen Kirchgemeinden – dieses Umweltmanagementsystem zu etablieren, plant die Zürcher Landeskirche, im Herbst dieses Jahres einen zweiten Konvoi zu starten. Für Interessierte findet am 22. Juni 2022 dazu eine Online-Information statt.

Das Umweltmanagementsystem Grüner Güggel hilft Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung und dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs. Zertifiziert wird es vom Verein «oeku – Kirche und Umwelt». Bereits seit längerem haben im Kanton Zürich die ersten Kirchgemeinden ein solches Umweltmanagement eingeführt und die Zertifizierung „Grüner Güggel“ erreicht. Meilen, Stäfa, Bülach, Winterthur-Veltheim und Dübendorf-Schwerzenbach verpflichten sich entlang der anspruchsvollen Vorgaben des kirchlichen Umweltzertifikats, in verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens zu einem schöpfungsorientierten Handeln und zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltbilanz. Mit den Legislaturzielen 2020 bis 2024 räumt der Kirchenrat dem Thema „Umwelt bewusst handeln“ nun noch grössere Priorität ein und initiiert einen Prozess, der zur Zertifizierung aller Kirchgemeinden mit dem Umwelt-Label führen soll.