Reformierte Kirche Fehraltorf

Aus O4 wird O2

Eine Standortbestimmung im Projekt O4 der vier Oberländer Kirchengemeinden Fehraltorf, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen hat zu unterschiedlichen Entscheiden geführt: Fehraltorf und Weisslingen vertiefen ihre Zusammenarbeit, Pfäffikon und Russikon ziehen sich Ende 2018 aus dem Projekt zurück.

Seit Anfang 2018 haben die vier Kirchgemeinden in verschiedenen Arbeitsgruppen intensiv daran gearbeitet, wie eine engere, längerfristige Zusammenarbeit aussehen könnte. Sie haben eine gemeinsame Vorstellung erarbeitet und umsetzungsbereite Massnahmen definiert, wie Abläufe und Systeme in der Administration, in der Buchhaltung und im Liegenschaftsbereich vereinfacht werden können und wie man sich gegenseitig im Personalbereich aushelfen kann.
Ein guter Zeitpunkt also, um eine Standortbestimmung durchzuführen und zu entscheiden, wie es im Projekt weiter gehen soll. Dies hat jede Kirchgemeinde für sich getan und die Resultate im Konvent und in der Kirchenpflege diskutiert.

Wege trennen sich
Fehraltorf und Weisslingen sind klar zum Schluss gekommen, dass sie die Zusammenarbeit weiterführen und vertiefen wollen. Sie sind überzeugt, dass sie gemeinsam mehr erreichen und werden 2019 mit der Umsetzung der Projekte beginnen.
Pfäffikon und Russikon hingegen werden sich per Ende 2018 aus dem Projekt zurückziehen. Pfäffikon erwartet von den Projekten nur einen minimalen Mehrwert – zu wenig, um eine Weiterarbeit zu rechtfertigen. Mit dem Ausscheiden von Pfäffikon ist für Russikon die notwendige Projektgrösse nicht mehr gegeben. Beide Gemeinden sind aber weiterhin zu einer Zusammenarbeit bereit, wenn Bedarf besteht.

Bedauern und Verständnis
Regula Heusser, Kirchenpflegepräsidentin von Weisslingen und Präsidentin der Lenkungsgruppe des Projekts, bedauert, dass aus O4 nun O2 wird, hat aber Verständnis für den Entscheid der beiden Gemeinden: "Pfäffikon ist die grösste Kirchgemeinde und hat heute am Wenigsten von einer Zusammenarbeit. Für Russikon stimmt ohne Pfäffikon der Rahmen nicht mehr. Vielleicht sieht das in ein paar Jahr anders aus. Fehraltorf und Weisslingen sehen aber ein grosses Potential – das wollen wir gemeinsam ausschöpfen."

„Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“ (Hebräer 13,2)




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